Die Universität Wien im Nationalsozialismus

12.03.1938-26.04.1945

Mit dem „Anschluss“ ans Deutsche Reich im März 1938 wurde die Universität Wien radikal und in kürzester Zeit zu einer nationalsozialistischen Institution umgestaltet. Es war eine Machtübernahme von unten, von oben, von innen und von außen – „Selbstgleichschaltung“ der Universitätsangehörigen, unter denen antisemitisches, deutschnationales und antidemokratisches Gedankengut bereits zuvor weit verbreitet gewesen war, und „Gleichschaltung“ durch die neuen Machthaber gingen Hand in Hand und ergänzten einander.

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Katharina Kniefacz
Ash, M. G., Nieß, W., & Pils, R. (Hrsg.). (2010). Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus. Das Beispiel der Universität Wien. Göttingen: V & R Unipress.
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Willfährige Wissenschaft. Die Universität Wien 1938–1945. (1989). In G. Heiß, S. Mattl, S. Meissl, E. Saurer, & K. Stuhlpfarrer (Hrsg.), Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik (Bd. 43). Wien: Verlag für Gesellschaftskritik .
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