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Zeitraum Titel
1938 Wiedereröffnung der nach dem „Anschluss“ geschlossenen Technischen Hochschule in Wien sowie der Universität Wien (25. April 1938)
1938-03-22 Kontingentierung der Verleihung von Ehrendoktor, Ehrensenator, Ehrenbürger oder Ehrenmitglied (REM RdErl. vom 22.03.1938 – WA 420, WU, Z II a (a)), verlängert 1940 und 1942
1938-08-09 Abänderung und Aufhebung des Hochschulerziehungsgesetzes (GBlfLdÖ. Nr. 15 vom 24. März 1938, GBlfLdÖ. Nr. 319 vom 9. August 1938)
1938-11-04 Begünstigungen (Studienverkürzung) für nationalsozialistische Studierende die im Austrofaschismus gemaßregelt wurden (GBlfLdÖ. Nr. 544 vom 4. November 1938)
1939 Einführung des „Reichsstudentenwerks“ (GBlfLdÖ. Nr. 334 vom 17. März 1939)
1939 1939 Institut für Wirtschaftswissenschaften (Abt. 1: Volkswirtschaftslehre und -politik; Abt. II: Finanzwissenschaft und -gesetzgebung; Abt. III: Betriebswirtschaft; Abt. IV: Gesellschaftslehre) (IUS|ReStWi) gegründet
1939 Aberkennung akademischer Grade (GBlfLdÖ. Nr. 716 vom 19. Juni 1939, Durchführungsverordnung GBlfLdÖ. Nr. 946 vom 10. August 1939), Kundmachung Gesetz über die Führung akademischer Grade vom 7. Juni 1939
1939 zunehmend werden Studierende „mit Erbkrankheiten und schweren Leiden“ dauerhaft vom Studium ausgeschlossen (aufgrund der Richtlinien für die gesundheitliche Auslese zum Hochschulstudium REM Erl. vom 16. Dezember 1935 – W I i 4310)
1939 Friedrich Plattner, Staatskommissar für Erziehung, Kultus und Volksbildung in Wien (1. Mai 1939–1. Juni 1940): Liquidation und Übertragung der Aufgaben an das Reichserziehungsministerium Berlin bzw. an die Reichsstatthalter
1939-02-17 Reichshabilitationsordnung (REM RdErl. vom 17.02.1939 – WA 2920/38 Z II a (a))
1941 Gründung Institut für spezielle Dogmatik (KATH)
1941 Verordnung über die Reichshochschule für Musik Mozarteum in Salzburg (RGBl I S.350 vom 25. Juni 1941)
1942 Institut für Rassenbiologie an Universität Wien eröffnet (1945 aufgelassen)
1942 Promotion gefallener Soldaten (REM RdErl. vom 28.01.1942 – WA 2590/41)
1942 Institut für Zeitungswissenschaft an Universität Wien eröffnet (heute Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
1942 Wehrsportliche Ausbildung der Studenten (REM RdErl. vom 8. Dezember 1942 –K I 8101 (18.11.442 (28))
1943 Verlagerung von Bibliotheken und Forschungseinrichtungen aus Wien hinaus zwecks Sicherung vor erwarteten Bombardments
1943 Immatrikulation der zum Wehrdienst eingezogenen Maturanten (REM RdErl. vom 15. Jänner 1943 – WJ 3740 (b))
1943 Institut für Theaterwissenschaft an Universität Wien errichtet (heute Theater-, Film- und Medienwissenschaft)
1943 Fachliche Grundausbildung für studierende Kriegsteilnehmer (REM RdErl. vom 2. Oktober 1943 – WJ 2380 E III, E VII (b))
1943 Institut für Dolmetschausbildung an Universität Wien errichtet (heute Zentrum Translationswissenschaft)
1943 Sonderförderung der Kriegswaisen des Weltkrieges (REM RdErl. vom 26. Oktober 1943 – WA 1808)
1944 Erste Fliegerbombentreffer auf das Hauptgebäude der Universität Wien (September)
1944 Studentischer Ausgleichsdienst für Frauen zum Zwecke der Zulassung zum Studium (REM RdErl. vom 14. April 1944 – K I b 8600/15.01.42 (537))
1944 Totaler Kriegseinsatz (Beschränkung der Zulassung und der Fortsetzung des Studiums (REM RdErl. vom 1. September 1944 – RV 391/44, ergänzt RdErl. vom 20. Oktober 1944 – RV 550/44)
1945 Institut für Dolmetschausbildung gegründet
1945 Kurzfristig dient Hauptgebäude Roter Armee als Verbandsplatz, Kaserne und Pferdestall
1945 Entlassung aller reichsdeutschen Professor*innen, Entlassung/Beurlaubung der nationalsozialistischen Professor*innen
1945 Einrichtung des „Quadripartite Committee on Educational Affairs“ (ab 1947: „Educational Directorate“)
1945 Verordnung über den Erwerb, die Führung und den Verlust inländischer akademischer Grade (StGBl. Nr. 78 vom 9. Juli 1945) _ 1950 ersetzt durch ÖH-Gesetz