Skoda, Joseph

o. Univ.-Prof. Dr. med.

10.12.1805–13.06.1881

geb. Pilsen, Böhmen | Plzeň, Tschechien
gest. Wien, Österreich

Joseph Skoda (1805–1881), Innere Medizin

Joseph Skoda

Ehrung Titel Fakultät Datierung
Denkmal Arkadenhof Medizinische Fakultät 1898

Büste von Karl Kundmann, gewidmet von Prof. Eduard Albert, zusätzlich finanziert durch Spenden des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht und der Familie, enthüllt 1898.

siehe auch u:monuments: Denkmal Josef von Skoda

Ehrentafel-Fakultät Medizinische Fakultät 1893

Die Ehrentafeln der Fakultäten in den Seitenaulen des Hauptgebäudes der Universität Wien wurden am 24. Mai 1893 enthüllt. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Ehrentafel der Medizinischen Fakultät eine Liste von 33 Namen von berühmten Schülern der Universität Wien, darunter jenen von Joseph Skoda. Die Liste war für die Fakultät von Prof. August Emil Vogl bzw. im Auftrag des Senats von Universitätsarchivar Karl Schrauf zusammengestellt worden.

Joseph Skoda (1805–1881), Innere Medizin
Joseph Skoda (1805–1881), Innere Medizin
Das Professorenkollegium der Medizinischen Fakultät 1853
Das Professorenkollegium der Medizinischen Fakultät 1853
Joseph Skoda (1805–1881), Innere Medizin, 1871
Joseph Skoda (1805–1881), Innere Medizin, 1871
Ehrentafel der Medizinischen Fakultät, Aula der Universität Wien
Ehrentafel der Medizinischen Fakultät, Aula der Universität Wien
Denkmal für Joseph Skoda (1805–1881) im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von Karl Kundmann, enthüllt 1898
Denkmal für Joseph Skoda (1805–1881) im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von Karl Kundmann, enthüllt 1898

Skoda wurde 1841 Primararzt im Allgemeinen Krankenhaus und 1846 ordentlicher Professor für Innere Medizin. Skoda gilt neben Rokitansky als das Haupt der jüngeren Wiener medizinischen Schule. Durch Vergleich mit dem pathologisch-anatomischen Befund schuf er die Grundlage der modernen Diagnostik. Ausbau der physikalischen Untersuchungsmethode mit einer Theorie der Perkussion und Auskultation. Skoda zählte zu den wenigen, die Ignaz Semmelweis unterstützten. Sein Neffe Emil von Skoda (1839-1900) war Leiter der Skoda-Werke in Böhmen.

Autor*innen

Thomas Maisel

Zuletzt aktualisiert

24.09.2026

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Literatur und gedruckte Quellen

Daniela Angetter, Birgit Nemec, Herbert Posch, Christiane Druml, Paul Weindling, Strukturen und Netzwerke. Medizin und Wissenschaft in Wien 1848–1955. 650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert. Bd. 5 (Göttingen 2018), doi:10.14220/9783737009164.
Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien (Wien 2007).