Schwarzenberg, Friedrich Fürst zu

Dr.

06.04.1809–27.03.1885

geb. Wien, Österreich
gest. Wien, Österreich

Kardinal Friedrich Johannes Jacob Cölestin von Schwarzenberg (1809–1885), Theologie

Friedrich Fürst zu Schwarzenberg

Ehrung Titel Fakultät Datierung
Ehrentafel-Fakultät Katholisch-Theologische Fakultät 1893

Die Ehrentafeln der Fakultäten in den Seitenaulen des Hauptgebäudes der Universität Wien wurden am 24. Mai 1893 enthüllt. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Ehrentafel der Theologischen Fakultät eine Liste von 31 Namen von berühmten Schülern der Universität Wien, darunter jenen von Friedrich Fürst zu Schwarzenberg. Die Liste war für die Fakultät von Prof. Laurenz Müllner bzw. im Auftrag des Senats von Universitätsarchivar Karl Schrauf zusammengestellt worden.

Kardinal Friedrich Johannes Jacob Cölestin von Schwarzenberg (1809–1885), Theologie
Kardinal Friedrich Johannes Jacob Cölestin von Schwarzenberg (1809–1885), Theologie
Ehrentafel der (Katholisch-)Theologischen Fakultät, Aula der Universität Wien
Ehrentafel der (Katholisch-)Theologischen Fakultät, Aula der Universität Wien

Erzbischof von Salzburg, Erzbischof von Prag, Kardinal

1826 Studium der Rechte an der Universität Wien, 1827-30 Studium der Theologie in Salzburg, 1830-31 wiederum in Wien. 1833 Priesterweihe in Salzburg, drei Jahre später wählte ihn das dortige Domkapitel zum Fürsterzbischof von Salzburg. Im selben Jahr (1836) Promotion in Theologie. 1842 Kardinalswürde. 1850 erfolgte die Translation nach Prag. Seit der Wiederherstellung des Verfassungslebens in Österreich (1861) gab er seine strikte Neutralität gegenüber der Nationalitätenproblematik auf und bezog einen föderalistischen Standpunkt. 1869/70 gehörte er zu den führenden Gegnern des Unfehlbarkeitsdogmas, 1871 nahm er die Beschlüsse des I. Vatikanums jedoch an.

Siehe auch

> Wikipedia

Autor*innen

Herbert Posch

Zuletzt aktualisiert

23.10.2026

Versionierter Zitationslink

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