Astronomie | Die Wiener Universitätssternwarte im Wandel der Zeit
Schon seit der Gründung der Universität Wien im Jahre 1365 kam der Sternkunde hier eine besondere Bedeutung zu. Größen der Astronomiegeschichte wie z.B. Heinrich von Langenstein, Georg Peuerbach, Johannes Regiomontanus und Johannes von Gmunden arbeiteten und wirkten an der noch jungen Universität und verhalfen ihr zu einer ersten Blüte.
Eine der wichtigsten Beschäftigungen dieser Gelehrten war, den Lauf der Gestirne zu bestimmen um dadurch zu einer Verbesserung des Kalenders zu gelangen. Besonders Peuerbach, der durch seine Reisen nach Italien mit den antiken Schriften in Kontakt kam und diese auch in Wien bekannt machte, leistete dieser Wissenschaft große Dienste. So führte er die bis dahin nicht bekannten Winkelfunktionen im Abendland ein. Doch erst sein Schüler Regiomontanus vollendete das Werk seines Lehrers.
Obwohl schon in den Frühzeiten der Universität große Leistungen auf dem Gebiete der Astronomie erbracht wurden, vergingen fast 400 Jahre, bevor die Alma Mater Vindobonensis 1755 eine Sternwarte bekam.
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