Enthüllung des Denkmals für die vertriebenen Geschichte-Studierenden und -Lehrenden

»Zum Gedenken an die im Nationalsozialismus Verfolgten, die 1938–1945 an den historischen Instituten der Universität Wien Geschichte studierten und lehrten«

An der Universität Wien wurden mit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus 1938 rund 3.000 vorwiegend jüdische Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen entlassen und in der Folge vertrieben und/oder ermordet – darunter auch 120 Studierende und acht Lehrende des Fachs Geschichte.

Die heutigen historischen Institute der Universität Wien stellen sich ihrer Geschichte, erinnern an dieses Unrecht und errichteten das Denkmal »Wenn Namen leuchten« (künstlerisches Konzept: Iris Andraschek) mit den Namen aller Vertriebenen vor dem zentralen Hörsaal der Geschichte-Studierenden im Hauptgebäude der Universität Wien. Die Enthüllung und öffentliche Präsentation des Denkmals fand am 19. Mai 2022 statt.