Erwin Schrödinger wurde am 12. August 1887 in Wien geboren. Er studierte Physik und Mathematik an der Universität Wien, wo er sich auch für Theoretische Physik habilitierte. 1922 wurde er Professor an der Universität Zürich, wo er seine bahnbrechenden Forschungen zur Wellenmechanik entwickelte, die er 1926 veröffentlichte. Für die „Schrödingergleichung“ wurde er 1933 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Seit 1927 an der Universität Berlin verließ er als Gegner des Nationalsozialismus Deutschland 1933 und ging nach England. 1936 kehrte er als Professor für Physik an der Universität Graz sowie als Honorarprofessor von der Universität Wien nach Österreich zurück, wurde jedoch nach dem „Anschluß“ 1938 aus politischen Gründen vertrieben und emigrierte nach Irland. 1956 kehrte er nach Österreich zurück und wirkte bis zu seinem Tod als Professor für Theoretische Physik an der Universität Wien.
Im Hauptgebäude der Universität Wien wird Erwin Schrödinger seit 2006 im Rahmen der Installation "Nobelpreis und Universität Wien - ein Gruppenbild mit Fragezeichen" geehrt.