Die Spieltheorie wird auf die Analyse der biologischen Selektion in Tierpopulationen angewandt. Hier geht es etwa um die Agr…

Ausdifferenzierung des wissenschaftlichen Fächerkanons im 20. Jahrhundert

1900–2000

In Folge der Thun-Hohenstein'schen Unterrichtsreformen erlebte die Universität Wien seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert eine "Gründerphase" neuer Lehrstühle, Seminare und Institute, die sich im 20. Jahrhundert weiter fortsetzte. Besonders deutlich ist diese rasante Ausdifferenzierung am Beispiel der früheren Philosophischen Fakultät, aus der sich bis heute mehrere naturwissenschaftliche sowie die geistes- und kulturwissenschaftlichen Fakultäten und deren Disziplinen herausentwickelten. Für diesen Zeitraum prägend ist aber auch die Entstehung und Weiterentwicklung der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie zuletzt der Informatik vor allem aus Wurzeln an der früheren Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät.

Die Spieltheorie wird auf die Analyse der biologischen Selektion in Tierpopulationen angewandt. Hier geht es etwa um die Agr…
Die Spieltheorie wird auf die Analyse der biologischen Selektion in Tierpopulationen angewandt. Hier geht es etwa um die Agressionsbereitschaft in Konflikten innerhalb einer Art.
Hörsaal des physikalischen Institutes
Hörsaal des physikalischen Institutes

Autor*innen

Katharina Kniefacz

Zuletzt aktualisiert

16.04.2026

Versionierter Zitationslink

https://geschichte-v2026.visuelles.xyz/de/node/30208/revisions/30208/view

Druckversion

Druckversion öffnen

Literatur und gedruckte Quellen

Friedrich Stadler, Katharina Kniefacz, Herbert Posch, 650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert, hg. v. „Universitäre Kommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Universitätsgeschichte, insbesondere im Rahmen des 650-Jahr-Jubiläums“ u. Forum „Zeitgeschichte der Universität Wien“. 650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert. 4 Bd. (Göttingen 2015), online unter http://www.vr-elibrary.de/series/sjuw.