Schlick, Moritz

o. Univ.-Prof. Dr. phil.

14.04.1882–22.06.1936

geb. Berlin, Deutschland
gest. Wien, Philosophenstiege Hauptgebäude, Österreich

Moritz Schlick (1882–1936), Philosophie

Physiker und Philosoph, Begründer des philosophischen Zirkels „Der Wiener Kreis“

„Moritz Schlick, Begründer des weltberühmten Wiener Kreises, präsentierte die philosophischen Voraussetzungen, Interpretationen und Konsequenzen der modernen Naturwissenschaften aus erkenntnistheoretischer und sprachanalytischer Sicht.“
Friedrich Stadler, Professor für Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Wien

Ehrung Titel Fakultät Datierung
Stipendien/Preise/Stiftungen Moritz Schlick Early-Career Programm (MSECP) Fakultät für Chemie 2022

Das Moritz Schlick Early Career Programm (MSECP) an der Universität Wien unterstützt Postdocs im Frühstadium mit hohem Potenzial für eine wissenschaftliche Karriere. Die Teilnehmer*innen des Programms erhalten eine hervorragende finanzielle Unterstützung sowie Schulungen und Mentoring, damit sie ihr volles Potenzial entfalten können.

Denkmal Geisteswissenschaftliche Fakultät 1993

Moritz Schlick (1882–1936), Philosophie
Moritz Schlick (1882–1936), Philosophie
Inschrift zur Erinnerung an die Ermordung Moritz Schlicks 1936 auf der Philosophenstiege der Universität Wien, errichtet 1993
Inschrift zur Erinnerung an die Ermordung Moritz Schlicks 1936 auf der Philosophenstiege der Universität Wien, errichtet 1993

Philosophie

Literatur und gedruckte Quellen

Hans-Joachim Dahms, Der Neubeginn der Wiener Philosophie im Jahre 1922. Die Berufungen von Schlick, Bühler und Reininger. In: Karl Bühlers Krise der Psychologie. Positionen, Bezüge und Kontroversen im Wien der 1920er/30er Jahre, herausgegeben von Janette Friedrich, Friedrich Stadler, 3-32 (Berlin 2018).
Katharina Hötzenecker, Christoph Limbeck-Lilienau, Dieter Schweizer, Bea Laufersweiler, Innovation durch Grundlagenforschung. Der Beitrag wissenschaftlicher Theorien und Entdeckungen zum gesamtgesellschaftlichen Fortschritt. Begleitheft zur Ausstellung an der Universität Wien (Wien 2016), online unter http://phaidra.univie.ac.at/o:560305.
Hans-Joachim Dahms, Friedrich Stadler, Die Philosophie an der Universität Wien von 1848 bis zur Gegenwart. In: Universität – Forschung – Lehre. Themen und Perspektiven im langen 20. Jahrhundert, herausgegeben von Katharina Kniefacz, Elisabeth Nemeth, Herbert Posch, Friedrich Stadler, 77–132 (Göttingen 2015), online unter http://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.14220/9783737002905.77.
Johannes Feichtinger, Die verletzte Autonomie. Wissenschaft und ihre Struktur in Wien 1848 bis 1938. In: Universität – Forschung – Lehre. Themen und Perspektiven im langen 20. Jahrhundert, herausgegeben von Katharina Kniefacz, Elisabeth Nemeth, Herbert Posch, Friedrich Stadler, 261-292 (Göttingen 2015), online unter http://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.14220/9783737002905.261.
Christoph Limbeck-Lilienau, Friedrich Stadler, Der Wiener Kreis. Texte und Bilder zum Logischen Empirismus (Wien 2015).
Robert Reininger, Universität Wien, Moritz Schlick – Nachruf. Bericht über das Studienjahr 1935/36, erstattet vom Prorektor Prof. Oswald Menghin (Wien 1937).