Petzval, Josef Maximilian

o. Univ.-Prof. Dr.

06.01.1807–17.09.1891

geb. Zipser Bela | Spišská Belá, Slowakei
gest. Wien, Österreich

Josef Maximilian Petzval (1807–1891), Mathematik, Physik
Ehrung Titel Fakultät Datierung
Denkmal Arkadenhof Philosophische Fakultät 1901

Skulptur von Anton Brenek, finanziert durch die Österreichische Photographische Gesellschaft, enthüllt 1901.

siehe auch u:monuments: Denkmal Joseph Maximilian Petzval

Josef Maximilian Petzval (1807–1891), Mathematik, Physik
Josef Maximilian Petzval (1807–1891), Mathematik, Physik
Mitglieder der mathematisch-naturhistorischen Klasse der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien
Mitglieder der mathematisch-naturhistorischen Klasse der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien
Denkmal für Josef Maximilian Petzval (1807–1891) im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von Anton Brenek, enthüllt 19…
Denkmal für Josef Maximilian Petzval (1807–1891) im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von Anton Brenek, enthüllt 1901

Mathematik

Physik

1835 Professor der höheren Mathematik an der Universität Pest, von 1837 bis 1877 in Wien. Petzval war Begründer der photographischen Dioptrik durch erstmalige Berechnung der nach ihm benannten lichtstarken Linsenkombination, wodurch die Belichtungszeit bei photographischen Aufnahmen stark reduziert werden konnte. 1840 konstruierte er das Petzvalobjektiv - das erste Porträtobjektiv mit 100 mm Brennweite.
Er wandte sich später der Akustik zu und wurde zum Widersacher Dopplers, dessen "Prinzip" er sein eigenes entgegenstellte, jedoch nicht widerlegen konnte. Petzvals Schüler Ernst Mach konnte beweisen, dass die beiden Prinzipien nicht unvereinbar sind.

Autor*innen

Thomas Maisel

Zuletzt aktualisiert

24.09.2026

Versionierter Zitationslink

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Literatur und gedruckte Quellen

Wolfgang L. Reiter, Institution und Forschung: Physik im Wandel 1850–1900 – eine kaleidoskopische Annäherung. In: Universität – Forschung – Lehre. Themen und Perspektiven im langen 20. Jahrhundert, herausgegeben von Katharina Kniefacz, Elisabeth Nemeth, Herbert Posch, Friedrich Stadler, 149-168 (Göttingen 2015), online unter http://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.14220/9783737002905.149.
Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien (Wien 2007).