Megerle Edler von Mühlfeld, Eugen Alexander
geb.
Wien,
Österreich
gest.
Hietzing | Wien, Österreich
geb.
Wien,
Österreich
gest.
Hietzing | Wien, Österreich
| Ehrung | Titel | Fakultät | Datierung | |
|---|---|---|---|---|
| Ehrentafel-Fakultät | Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät | 1893 |
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Die Ehrentafeln der Fakultäten in den Seitenaulen des Hauptgebäudes der Universität Wien wurden am 24. Mai 1893 enthüllt. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Ehrentafel der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät eine Liste von 37 Namen von berühmten Schülern der Universität Wien, darunter jenen von Eugen Megerle von Mühlfeld. Die Liste war für die Fakultät von Prof. Leopold Pfaff bzw. im Auftrag des Senats von Universitätsarchivar Karl Schrauf zusammengestellt worden. |
| Funktion | Zeitraum | Fakultät |
|---|---|---|
| Dekan Doktorenkollegium | 1849/50 | Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät |
| Dekan Doktorenkollegium | 1850/51 | Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät |
| Dekan Doktorenkollegium | 1851/52 | Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät |
Hof- und Gerichtsadvokat
Studierte an der Universität Wien u. a. Rechtswissenschaften (Dr. phil., Dr. jur.), und arbeitete dort als Lektor für Staatsgeschichte, wurde dann Praktikant bei der Kammerprokuratur und eröffnete eine Praxis als Hof- und Gerichtsadvokat in Wien; 1848 war er Wiener Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung; 1850-55 Präsident der neu konstitutierten Wiener Advokatenkammer, 1861-68 Mitglied des niederösterreichischen Landtages und Abgeordneter zum Reichsrat (Großösterreichische bzw. Liberalen Verfassungspartei); Mitglied der Strafrechtsreformkommission, 1863-66 Gemeinderatsmitglied (liberale Mittelpartei); 1849/50, 1850/51 und 1851/52 Dekan des juridischen Doktorenkollegiums der Universität Wien.
1893 wurde sein Name in die Ehrentafel der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingetragen.