Csernoch, János

18.06.1852–25.07.1927

Born in Skalica, Slovakia
Died in Esztergom, Hungary

Ehrentafel der (Katholisch-)Theologischen Fakultät, Aula der Universität Wien
Honor Title Faculty Date
Commemorative Plaque of Faculty Faculty of Catholic Theology 1928

Der Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät Wenzel Pohl beantragte am 12. Juli 1928 beim Senat der Universität Wien die Eintragung des Namens des Kardinals und Erzbischofs Johann Csernoch in die Ehrentafel der Theologischen Fakultät. Dekan Wenzel Pohl führte in dem Antrag aus: 

"Kardinal Csernoch war ein eifrigster Förderer des Pázmányschen Institutes n Wien, dessen Zöglinge an der Universität Wien dem Studium der katholischen Theologie obliegen, Da die Absolventen des Pázmányschen Institutes die Aussicht haben, zu Professoren der katholischen Theologie befördert zu werden und die höchsten geistlichen Aemtern (sic!) ihnen anvertraut zu werden pflegen, so ist mit der Förderung des Pázmányschen Institutes auch eine Steigerung des Einflusses der theologischen Fakultät der Universität Wien auf das theologisch-wissenschaftl. Geistesleben des ungarischen Klerus verbunden.
Zudem hat Kardinal Csernoch wie Kardinal SIMOR, sein Vorgänger, und Erzbischof HAYNALD, deren Namen auf der Ehrentafel der theologischen Fakultät prangen, zu wiederholtenmalen seinem lebhaftesten Interesse für das Gedeihen der Universität Wien im allgemeinen und der theologischen Fakultät im besonderen Ausdruck gegeben.
Kardinal Csernoch hat eine ausgebreitete literarische Tätigkeit entfaltet [...] Es erscheint somit motiviert, dass der Name des verstorbenen Kardinals CSERNOCH an der Gedenktafel der theologischen Fakultät der Universität Wien verewigt werde."

Der Senat gab am 13. Juli 1928 seine Zustimmung. Am 23. Juli 1928 beauftragte der Rektor der Universität Wien Heinrich Peham die Universitäts-Gebäude-Inspektion mit der Durchführung der Eintragung.

Ehrentafel der (Katholisch-)Theologischen Fakultät, Aula der Universität Wien
Commemorative Plaque of the Faculty of (Catholic) Theology in the entrance hall (Aula) of the University of Vienna

See

> Wikipedia

Literature and printed sources

Rupert Klieber, Die Bischöfe Der Donaumonarchie 1804–1918. Ein Amtsbiographisches Lexikon. Band I: Königreich Ungarn (Brlin 2020).