Wehli, August Freiherr von

Dr. jur., Dr. phil.

01.11.1810–20.10.1892

Born in Prag, Czechia
Died in Markt Aussee (Bad Aussee), Steiermark, Austria

Funktion Zeitraum Fakultät
Dekan Doktorenkollegium 1849/50 Philosophische Fakultät
Dekan Doktorenkollegium 1850/51 Philosophische Fakultät

Legal Science

seit 1828 Studium Rechtswissenschaft Universität Prag und seit 1829 Universität Wien; 1834 Dr. iur., 1838 Dr. phil. Wien; 1832 Konversion vom jüdischen zum römisch-katholischen Glaubensbekenntnis: 1832 Konzeptspraktikant am Kriminalsenat, 1833 am politisch-ökonomischen Senat, 1835 Auskultant am Ziviljustizsenat des Magistrats Wien; 1837 Wechsel in die Hofkammerprokuratur; 1843 Konzipist im Kreisamt des Viertels unter dem Wienerwald in Wien; 1847 der vereinigten Hofkanzlei zugeteilt; 1849 Ministerialsekretär, 1851 Sektionsrat, 1859 Ministerialrat, 1869 Sektionschef im Innenministerium; 30.10.-25.11.1871 Leiter des Innenministeriums; 1872 in Ruhe; 1875-1889 Vizepräsident der Wiener Stadterweiterungs- und bis 1890 der Donau-Regulierungskommission; ab 1876 Mitglied des Herrenhauses auf Lebenszeit (Verfassungspartei).

1892 Benennung der Wehlistraße in Wien-Leopoldstadt (2. Bezirk) bzw. Wien-Brigittenau (20. Bezirk) nach August von Wehli. 1938 Umbenennung in Admiral-Scheer-Straße, 1945 Rückbenennung in Wehlistraße.

Literature and printed sources

Anna L. Staudacher, Jüdische Konvertiten in Wien 1782–1868 (2 Teile) (Frankfurt am Main u.a. 2002).
S. Hahn, Reichsraths-Almanach Für Die Session 1891 92.
Sigmund Hahn, Reichsraths-Almanach Für Die Session 1885–1886 (Wien 1885).
Sigmund Hahn, Reichsraths-Almanach Für Die Session 1879–1880 (Wien 1879).
Gustav Kohn, Parlamentarisches Jahrbuch (5 Bände). Vol. 1-5 (Wien).