Das Leopold Figl-Observatorium am Mitterschöpfl
19th century
Bereits wenige Jahre nach der Eröffnung der Neuen Wiener Universitätssternwarte auf der Türkenschanze im Jahr 1883 zeigte sich, dass die zunehmende Ausdehnung der Stadt den astronomischen Beobachtungsbetrieb erheblich beeinträchtigte. Künstliche Beleuchtung, die Luftverschmutzung durch das rasch wachsende Cottageviertel sowie die klimatischen Einflüsse des städtischen Raumes führten zu einer stetigen Verschlechterung der Beobachtungsbedingungen. Damit wurde zunehmend deutlich, dass langfristig ein neuer Beobachtungsstandort außerhalb des Wiener Stadtgebietes erforderlich sein würde.