Die Universität macht Ferien
1385–21th century
Schon seit den mittelalterlichen Anfängen der europäischen Universitäten dienten eine Vielzahl an vorlesungsfreien Tagen der Entspannung und Erholung. Und bereits damals provozierte die Dauer der Freizeit Neid und Häme: So spottete man im mittelalterlichen Bologna, dass die Zahl der freien Tage jene der Arbeitstage an der Universität übersteigen würde. Die Ferientage dienten jedoch keineswegs nur dem dolce far niente. Studierende und Lehrende waren durch universitäre Statuten dazu angehalten, an zahlreichen Festtagen den religiösen Feiern und Prozessionen beizuwohnen.