Eröffnung der Ausstellung „Code Name Mary“

Rund um die Zeit der Machtübernahme des Nationalsozialismus in Österreich 1938 spielte eine Medizinstudentin der Universität Wien eine zentrale Rolle im Widerstand gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Die Amerikanerin Muriel Gardiner versteckte den Vorsitzenden der Revolutionären Sozialisten vor der Verfolgung und half vor und nach dem „Anschluss“ hunderten Personen vor dem Nationalsozialisten ins rettende Ausland zu entkommen.

Ihr ist eine Ausstellung an der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte am Campus der Universität Wien gewidmet, die am 20. Juni eröffnet wird: „Code Name ‚Mary‘. Das ungewöhnliche Leben der Muriel Gardiner“.

Vgl. auch den Beitrag über die Verfolgung der Lehrenden und Studierenden der Universität Wien 1938, das Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien, und Widerstand an der Universität Wien.