Dannenmayer, Matthias

Dr. theol.

18. Jahrhundert–08.07.1805

geb. Öpfingen, Schwaben, Deutschland
gest. Wien, Österreich

(auch Mathias Dannemayr)

Funktion Zeitraum Fakultät
Dekan*in 1788/89 Katholisch-Theologische Fakultät

Priester der Constanzer Diöcese; Studium der Philosophie und Theologie in Augsburg, Freiburg und Konstanz, 1771 Dr. theol. in Freiburg; 1771 Prof. für Polemik, 1773 für Kirchengeschichte an der Universität Freiburg, 1786-1803 Prof. dieses Faches in Wien; 1797 Bücherzensor und k. k. theologischer

Examinator, Repräsentant des theologischen Professoren-Collegiums im Studien-Consesse, seit 1799 auch Canonicus zu Horb in Schwaben,1803 1. Kustos der Hofbibliothek (unter ehrenvoller Anerkennung seiner wissenschaftlichen und lehrämtlichen Verdienste vom Lehramte enthoben).

Werke

Introductio in historiam ecclesiasticam, 1778.

Historia controversiarura de librorum symbolicorum auctoritate inter Lutheranos agitatarum, 1780.

Institutiones historiae ecclesiasticae (2 Bände), 1788.

Literatur und gedruckte Quellen

Anton Wappler, Geschichte der theologischen Facultät der K.K. Universität zu Wien: Festschrift zur Jubelfeier ihres fünfhundertjährigen Bestehens (Wien 1884), online unter https://phaidra.univie.ac.at/detail/o:15602.
Universität Wien, Wienerischer Universitätsalmanach [Taschenbuch der Wiener k.k. Universität | Wienerischer Universitäts-Schematismus]. 1791-1872 Bd. (Wien 1791).
Constantin Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche seit 1750 in den österreichischen Kronländern geboren wurden oder darin gelebt und gewirkt haben, 60 Tl (Wien).
Allgemeine Deutsche Biographie (56 Bd.) (München and Leipzig).