Popper, Karl

Prof. Dr. Dr. rer. nat. h.c.

28.07.1902–17.09.1994

geb. Wien, Österreich
gest. London, Vereinigtes Königreich

Karl Popper (1902–1994), Philosophie, um 1980

Begründer des kritischen Rationalismus

Ehrung Titel Fakultät Datierung
Ehrendoktorat Dr. rer. nat. h.c. Formal- und Naturwissenschaftliche Fakultät 1977/78
Denkmal Arkadenhof Fakultät für Naturwissenschaften und Mathematik 2002

Büste von Christine Pillhofer, finanziert durch das Karl Popper Institut in Wien, enthüllt 2002 im Rahmen des internationalen "Karl Popper Centenary Congress".

siehe auch u:monuments: Denkmal Karl Popper

Karl Popper (1902–1994), Philosophie, um 1980
Karl Popper (1902–1994), Philosophie, um 1980
Denkmal für Karl Popper im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von Christine Pillhofer, enthüllt 2002
Denkmal für Karl Popper im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von Christine Pillhofer, enthüllt 2002

Philosophie

Karl Popper promovierte 1928 bei dem Psychologen und Sprachtheoretiker Karl Bühler an der Universität Wien (Dissertation: „Die Methodenfrage der Denkpsychologie“).

Begründer des kritischen Rationalismus, Arbeiten zur Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, zur Sozial- und Geschichtsphilosophie sowie zur politischen Philosophie, Forderung Theorien experimentell nicht zu beweisen, sondern zu falsifizieren.

Sir Karl Popper (Universität London) wurde das Ehrendoktorat der Naturwissenschaften verliehen.

Anlässlich seines 100. Geburtstags wurde 2002 ein Denkmal im Arkadenhof für ihn enthüllt.

Literatur und gedruckte Quellen

Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien (Wien 2007).
Karl R. Popper, Logik der Forschung (Tübingen 1971).
Ingrid Belke, Karl R. Popper im Exil in Neuseeland von 1937 bis 1945. In: Vertriebene Vernunft II. Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft 1930–1940, herausgegeben von Friedrich Stadler, 2. Aufl., 140–155 (Münster).