Liebig, Justus Freiherr von

o. Prof. Dr. phil., Dr. med. h.c.

12.05.1803–18.04.1873

geb. Darmstadt, Deutschland
gest. München, Deutschland

Justus von Liebig (1803–1873)
Ehrung Titel Fakultät Datierung
Ehrenmitglied Doktorenkollegium Philosophische Fakultät 1865

Graefe wurde anlässlich des 500-jährigen Universitätsjubiläums am 3. August 1865 die Ehrenmitgliedschaft im Doktorenkollegium der Philosophischen Fakultät verliehen.

Ehrenmitglied Doktorenkollegium Medizinische Fakultät 1865

Liebig wurde anlässlich des 500-jährigen Universitätsjubiläums am 3. August 1865 die Ehrenmitgliedschaft im Doktorenkollegium der Medizinischen Fakultät verliehen.

Justus von Liebig (1803–1873)
Justus von Liebig (1803–1873)

Chemie

Pharmazie

ab 1819 Studium der Chemie in Bonn, ab 1821 an der Universität Erlangen annahm, 1822 Doktor der Philosophie; 1823-1825 Stipendium zum Studium an der Pariser Universität Sorbonne; 1824 außerordentlicher Professor für Chemie an der Universität Gießen, 1825 ordentlicher Professor für Chemie und Pharmazie in Gießen, 1827-1833 nebenberuflich privates Institut für Pharmazie und technisches Gewerbe; 1832 Gründung der Zeitschrift "Annalen der Pharmacie"; 1845 Adelsstand; 1847 Dr. med. h.c. an der Universität Göttingen; 1852 Berufung als Professor für Chemie an die Universität München.

Werke (Auswahl)

Anleitung zur Analyse organischer Körper, 1837.

Die Chemie in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie, 1840.

Die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Physiologie und Pathologie, 1842.

Ueber das Studium der Naturwissenschaften und über den Zustand der Chemie in Preußen, 1840.

Die Thierchemie, oder die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Physiologie und Pathologie, 1842.

gem mit Geiger (Hg.): Handbuch der Organischen Chemie – mit Rücksicht auf Pharmacie, 1843.

gem mit Poggendorff u. Wöhler (Hg.): Handwörterbuch der reinen und angewandten Chemie (3 Bände), 1842-1848.

Ueber Theorie und Praxis in der Landwirtschaft, 1856.

Über das Verhalten der Ackerkrume zu den in Wasser löslichen Nahrungsstoffen der Pflanzen, 1858.

Ueber Gährung, über Quelle der Muskelkraft und Ernährung, 1870.

Literatur und gedruckte Quellen

Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner, Enzyklopädie Medizingeschichte (Berlin, New York 2005).
Allgemeine Deutsche Biographie (56 Bd.) (München and Leipzig).
Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Neue Deutsche Biographie, Bd. 1 ff. (derzeit 21 Bde. A–Ro) (München and Berlin).