Palisa, Johann

06.12.1848–02.05.1925

geb. Troppau, Österreichisch-Schlesien, Tschechien
gest. Wien, Österreich

Johann Palisa (1848–1925), Astronomie

Astronom, Entdecker von insgesamt 212 Asteroiden

„In Fortführung des bedeutenden Werks von Palisa über die Kleinplaneten erfordert die moderne Astrophysik auch heute ständig neuen Erfindergeist im hochtechnologischen Teleskopbau, um z. B. zu den äußersten Grenzen des Universums vordringen und die allerersten kosmischen Objekte erforschen zu können.“
Bodo Ziegler, Professor für Galaxienentstehung im frühen Universum an der Universität Wien

Johann Palisa (1848–1925), Astronomie
Johann Palisa (1848–1925), Astronomie
Johann Palisa (1848–1925), Astronomie; Relief von Hans Bitterlich, 1924
Johann Palisa (1848–1925), Astronomie; Relief von Hans Bitterlich, 1924

Astronomie

Johann Palisa war ab 1880 als Astronom an der Universitätssternwarte Wien tätig, einer der ersten Beobachter am damals weltgrößten Linsenteleskop. Palisa entdeckte über 100 Planetoiden und ist somit bis heute der erfolgreichste Entdecker von Kleinplaneten auf der Basis visueller Beobachtungen. 1876 wurde ihm der Lalande-Preis der Französischen Akademie der Wissenschaften verliehen.

Literatur und gedruckte Quellen

Katharina Hötzenecker, Christoph Limbeck-Lilienau, Dieter Schweizer, Bea Laufersweiler, Innovation durch Grundlagenforschung. Der Beitrag wissenschaftlicher Theorien und Entdeckungen zum gesamtgesellschaftlichen Fortschritt. Begleitheft zur Ausstellung an der Universität Wien (Wien 2016), online unter http://phaidra.univie.ac.at/o:560305.