Schrötter von Kristelli, Anton

Prof. Dr. phil.

26.11.1802–15.04.1875

geb. Olmütz (Olomouc, Tschechien), Tschechien
gest. Wien, Österreich

Anton Schrötter von Kristelli (1802–1875), Chemie, Mineralogie
Ehrung Titel Fakultät Datierung
Ehrenmitglied Doktorenkollegium Philosophische Fakultät 1865

Schrötter wurde anlässlich des 500-jährigen Universitätsjubiläums am 3. August 1865 die Ehrenmitgliedschaft im Doktorenkollegium der Philosophischen Fakultät verliehen.

Anton Schrötter von Kristelli (1802–1875), Chemie, Mineralogie
Anton Schrötter von Kristelli (1802–1875), Chemie, Mineralogie
Mitglieder der mathematisch-naturhistorischen Klasse der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien
Mitglieder der mathematisch-naturhistorischen Klasse der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien

Chemie

Mineralogie

ab 1822 Studium der Medizin an der Universität Wien, später Naturwissenschaften, besonders der Mineralogie; 1827 Assistent für Physik und Mathematik an der Universität Wien; 1830 Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz; 1838 Studienreisen nach Göttingen, Heidelberg, Frankfurt, Paris sowie bei Justus von Liebig in Gießen; 1843 Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien, 1845 ebendort Professor für allgemeine Chemie; Mitbegründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien (1850 Generalsekretär); 1868 Leiter des österreichischen Hauptmünzamtes und Ernennung zum Ministerialrat; 1874 Ruhestand.

Literatur und gedruckte Quellen

Allgemeine Deutsche Biographie (56 Bd.) (München and Leipzig).
Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Neue Deutsche Biographie, Bd. 1 ff. (derzeit 21 Bde. A–Ro) (München and Berlin).
Constantin Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche seit 1750 in den österreichischen Kronländern geboren wurden oder darin gelebt und gewirkt haben, 60 Tl (Wien).
Österreichisches biographisches Lexikon 1850–1950. (1951-heute) (Wien).