60 Jahre Baubeginn des Leopold Figl-Observatoriums

Am 13. September 1966 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für die Außenstation der Wiener Universitätssternwarte am Mitterschöpfl bei Altenmarkt an der Triesting. Am gleichen Tag beschloss der akademische Senat, das neue Observatorium nach ihrem großen Fürsprecher Leopold Figl zu benennen.

Bereits wenige Jahre nach der Eröffnung der Universitätssternwarte auf der Türkenschanze 1883 hatte sich gezeigt, dass die künstliche Beleuchtung, die Luftverschmutzung sowie die klimatischen Einflüsse der Stadt den astronomischen Beobachtungsbetrieb erheblich beeinträchtigten. Doch erst anlässlich des 600. Universitätsjubiläums 1965 wurde das Vorhaben eines neuen Beobachtungsstandorts etwa 50 Kilometer südwestlich von Wien mit Unterstützung des Landes Niederösterreich realisiert. 1969 feierlich eingeweiht, begann mit der Aufnahme des wissenschaftlichen Betriebs im Dezember 1970 eine neue Ära der astronomischen Forschung an der Sternwarte.