Logo der Universität Wien

650 plus – Geschichte der Universität Wien

https://geschichte.univie.ac.at/


Heinzel, Richard

Univ.-Prof. Dr.

03.11.1838–04.04.1905

geb. Capo d'Istria, Italien | Koper, Slowenien
gest. Wien, Österreich

Richard Heinzel (1838–1905), Germanistik, Ältere deutsche Sprache und Literatur
Ehrung Titel Fakultät Datierung
Denkmal Arkadenhof Philosophische Fakultät 1914

Plakette von Karl Kundmann, finanziert durch ein Komitee und das Ministerium für Kultus und Unterricht, enthüllt 1914.

siehe auch u:monuments: Denkmal Richard Heinzel

Ehrentafel-Fakultät Philosophische Fakultät 1950

Rektor Richard Meister regte im Oktober 1949 an, wieder Namen von berühmten Mitgliedern des Lehrkörpers in die Ehrentafeln der Fakultäten im Hauptgebäude der Universität Wien einzutragen. Zu diesem Zweck ersuchte er die Dekane, diese Frage in einer Fakultätssitzung zu besprechen und dem Senat Vorschläge zu unterbreiten.

Der Dekan der Philosophischen Fakultät Hans Leitmeier schlug am 25. Februar 1950 entsprechend eines Beschlusses des Professorenkollegiums vor, Ludwig Boltzmann, Julius Hann, Richard Heinzel, Josef Loschmidt, Ernst Mach, Franz Miklosich, Leo Reinisch, Theodor Sickel, Josef Stefan und Eduard Suess für die Eintragung auf der Ehrentafel vorzuschlagen.

Die Vorschläge der Dekanate wurden in der Sitzung des Akademischen Senats vom 4. März 1950 vorgelegt und einstimmig angenommen. Am 25. März 1950 wurde der Auftrag zur Eingravierung und Vergoldung von 21 Namen auf die vier Ehrentafeln der Fakultäten erteilt und im Mai 1950 umgesetzt.

Richard Heinzel (1838–1905), Germanistik, Ältere deutsche Sprache und Literatur
Richard Heinzel (1838–1905), Germanistik, Ältere deutsche Sprache und Literatur
Denkmal für Richard Heinzel (1838–1905) im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von Karl Kundmann, enthüllt 1914
Denkmal für Richard Heinzel (1838–1905) im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von Karl Kundmann, enthüllt 1914
Ehrentafel der Philosophischen Fakultät, Aula der Universität Wien
Ehrentafel der Philosophischen Fakultät, Aula der Universität Wien

Heinzel wurde 1868 zum ordentlichen Professor der deutschen Sprache und Literatur in Graz ernannt und 1873 nach Wien berufen. Er ist Verfasser zahlreicher Arbeiten, u. a. auf dem Gebiet der mitelhochdeutschen Philologie und Sagenforschung. Er wandte mit bewusst unpersönlichem Stil die narurwissenschaftliche Methode der exakten Beschreibung an und war darin schulebildend.

Archiv der Universität Wien, Akademischer Senat, GZ 6 ex 1949/50 (Ehrentafel); Philosophische Fakultät GZ 240 ex 1949/50 (Ehrentafel)

Autor*innen

Thomas Maisel

Zuletzt aktualisiert

24.09.2026

Versionierter Zitationslink

https://geschichte-v2026.visuelles.xyz/de/node/28539/revisions/34533/view

Literatur und gedruckte Quellen

Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien (Wien 2007).

Source URL: https://geschichte-v2026.visuelles.xyz/personen/richard-heinzel