„Nobelpreis und Universität Wien – Gruppenbild mit Fragezeichen“
Elf Wissenschaftler*innen, die mit der Universität Wien durch Forschung oder Lehre verbunden waren, wurden bis heute mit dem Nobelpreis, der wohl angesehensten internationalen Auszeichnung auf dem Gebiet der Wissenschaft, geehrt.
Im Zuge des Umbaus und der Sanierung von Aula, Seitenaulen und Arkadenhof der Universität Wien 2003-2006 wurde für die Porträts der damals erst neun Nobelpreisträger – Robert Bárány, Julius Wagner-Jauregg, Hans Fischer, Karl Landsteiner, Erwin Schrödinger, Viktor Franz Hess, Otto Loewi, Konrad Lorenz, Friedrich August von Hayek – eine neue Präsentationsform und ein neuer Ort gewählt. Am 29. Juni 2006 wurde das Denkmal "Nobelpreis und Universität Wien – Gruppenbild mit Fragezeichen" eröffnet.
Am dies academicus 2025 wurde das Denkmal um die Porträts von Emmanuelle Charpentier (2020) und Anton Zeilinger (2022) erweitert.
Darüber hinaus gibt es noch einige bekannte Nobelpreisträger*innen, die zumindest für einige Zeit mit der Universität Wien in Kontakt standen: z. B. hat der Literaturnobelpreisträger von 1981, Elias Canetti, an der Universität Wien studiert und hier in Chemie promoviert, hat die Literatur-Nobelpreisträgerin von 2004, Elfriede Jelinek, hier einige Semester Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft studiert, hat der Chemie-Nobelpreisträger von 1962, Max Perutz, hier Chemie studiert und hat der Physiologie-Nobelpreisträger von 1973, Karl von Frisch, hier studiert. Da aber darüber hinaus keine hinreichende Verbindung durch Forschung oder Lehre zur Universität bestand, schien es nicht gerechtfertigt, sie in dieses Denkmal aufzunehmen.
Revisionen erlauben es, Unterschiede zwischen mehreren Versionen an Inhalten zu verfolgen und zu älteren Versionen zurückzukehren.
| Revision | Aktionen |
|---|---|
| 20.02.2026 - 18:11 von Herbert Posch | Aktuelle Revision |
| 20.02.2026 - 18:11 von Herbert Posch |