Auszug aus einem Logbuch des Rechenzentrums

Wie sich eine Universität informatisiert

Versuch einer ersten Spurensicherung

1955–21. Jahrhundert

Diese Skizze zeichnet – in sehr groben Zügen – die Ankunft des digitalen Rechnens an der Universität Wien nach. Die zeitgeschichtlichen Studien zur Etablierung des elektronischen Rechnens, beginnend mit der Aufstellung einer ersten programmierbaren Digitalrechenanlage Anfang der 1960er, machen vor allem einen eklatanten Mangel deutlich: das geradezu stürmische Eindringen der digitalen Rechentechnik – die auch eine Technik der Datenspeicherung und der Textverarbeitung ist – hat in gerade einmal einem halben Jahrhundert eine so fundamentale Transformation der akademischen Arbeits- und Forschungswelt mit sich gebracht, dass offenbar noch gar keine Zeit zur geschichtlichen Aufarbeitung dieser Veränderungen geblieben ist.

Auszug aus einem Logbuch des Rechenzentrums
Auszug aus einem Logbuch des Rechenzentrums
Burroughs Datatron, die erste Rechenanlage an der Universität Wien, Neues Institutsgebäude (NIG)
Burroughs Datatron, die erste Rechenanlage an der Universität Wien, Neues Institutsgebäude (NIG)
IBM 360, die zweite Rechenanlage an der Universität Wien, Neues Institutsgebäude (NIG)
IBM 360, die zweite Rechenanlage an der Universität Wien, Neues Institutsgebäude (NIG)
Dr. Peter Rastl als Leiter des Zentralen Informatikdienstes (ZID) der Universität Wien
Dr. Peter Rastl als Leiter des Zentralen Informatikdienstes (ZID) der Universität Wien
Computerraum (Hörsaal 27) im Hauptgebäude der Universität Wien
Computerraum (Hörsaal 27) im Hauptgebäude der Universität Wien
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11.10.2024 - 10:43 von katharina kniefacz

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