Die Universitätsreformen unter Ferdinand I.
Eine Hochschule als Instrument zur Durchsetzung der landesfürstlichen Zentralgewalt
„Die Universität muss ständig reformiert werden“. Wenn man sich die diversen Universitätsorganisationsgesetze der letzten Jahre in Erinnerung ruft, könnte diese Aussage durchaus im Zuge der diversen Neuordnungen des Hochschulwesens gefallen sein. Tatsächlich stammt sie aus der Zeit des Humanismus, in der es ebenfalls zu tiefgreifenden Veränderungen in Administration und Lehre an der Universität Wien kam.
Zwei wesentliche Punkte der Reformbestrebungen haben sich über die Jahrhunderte hinweg nicht geändert: einerseits die Frage der Finanzierung der Hochschule und damit eng verbunden die Einflussnahme des Staates auf die Administration und Lehre.
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| 19.02.2026 - 11:52 von katharina kniefacz | Aktuelle Revision |
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