Buchcover „Das ewige Klischee“, 1981

Frauen- und Geschlechterforschung

1897–21. Jahrhundert

Lange Zeit – bis zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert - bildeten Frauen in den hehren Hallen der Wissenschaft die Ausnahme. Dieser Ausnahme-Status forderte sie zunächst dahingehend heraus, die Berechtigung ihrer Zugehörigkeit unter Beweis zu stellen. Elise Richter, eine der ersten Studentinnen, Doktorinnen und erste habilitierte Frau an der Universität Wien in ihrer Autobiographie: „Als Frau habe ich jedenfalls so viel gegeben als empfangen. Ich empfing den Weg, was gewiss nicht gering zu schätzen ist, aber ich ging ihn, und hier darf ich wohl sagen, in vorbildlicher Weise.“ Kritik an der männlich dominierten Wissenschaft zu üben blieb einer späteren Zeit und den nächsten Generationen vorbehalten, in der sich die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse verändert hatten. Dementsprechend ging der quantitative Aufbruch der Frauen im tertiären Bildungssektor in den 1960er und 70er Jahren mit einem qualitativen im Bereich der Wissenschaften Hand in Hand.

Buchcover „Das ewige Klischee“, 1981
Buchcover „Das ewige Klischee“, 1981
Buchcover von Karin Hausen/Helg Nowotny, „Wie männlich ist die Wissenschaft?“, 1986
Buchcover von Karin Hausen/Helg Nowotny, „Wie männlich ist die Wissenschaft?“, 1986
Buchcover Judith Butler, „Gender Trouble“, 1990
Buchcover Judith Butler, „Gender Trouble“, 1990
Buchcover von Sandra Harding „Whose Science? Whose Knowledge?“, 1991
Buchcover von Sandra Harding „Whose Science? Whose Knowledge?“, 1991
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21.01.2019 - 15:25 von katharina kniefacz

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