Am 16. März 2020 wurde an der Universität Wien als Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus (SARS-Cov-2) der „Notbetrieb“ eingeführt, was de facto einer Schließung gleichkommt. Die universitäre Lehre wurde auf „Home-Learning“ umgestellt, und die Bediensteten der Universität zu „Home-Office“ verpflichtet.
Während dies für heutige Studierende und Lehrende eine absolute Ausnahmesituation darstellt, waren im Mittelalter und Früher Neuzeit temporäre Schließungen der Hochschule wegen Seuchen regelmäßig auftretende Phänomene. Wie gingen die Universität und ihre Angehörigen damit um und inwieweit waren sie an der Seuchenbekämpfung und –prävention beteiligt?