650 Jahre Johannes Schallermann

Um das Jahr 1373 wurde der spätere Jurist Johannes Schallermann geboren.

Schallermann studierte in Heidelberg sowie Padua und immatrikuliert schließlich an der Universität Wien, wo er auch Kirchenrecht lehrte. Dreimal war er Dekan der Juridischen Fakultät und im Sommersemester 1416 wurde er zum Rektor der Universität gewählt. 1420 war er landesfürstlicher Superintendent.

Ab den 1420er Jahren wurde Schallermann zunehmend in die Kirchenpolitik der Habsburger eingebunden, weshalb er um 1425 seine Professur zurücklegte. Er fungierte als Rat Herzog Friedrichs IV. von Tirol und Hofkaplan König Sigismunds, und hatte diverse Pfründen und Ämter inne: 1428 wurde er Pfarrer der gutdotierten Pfarre Krems, 1431 bis 1432 scheint er als Domscholaster und Dompropst von Brixen auf. Weiters wird er von 1423 bis 1432 als Auditor der päpstlichen Rota genannt. 1433 wurde er zum Bischof von Gurk ernannt. Neben seinen bischöflichen Agenden war Schallermann auch Generalvikar des Erzbistums Salzburg.