40. Todestag von Kurt Gödel

Am 14. Jänner 1978 starb mit Kurt Gödel einer der bedeutendsten Logiker des 20. Jahrhunderts.

Gödel studierte ab 1924 Physik und Mathematik an der Universität Wien und trat 1926 dem Wiener Kreis bei. Nach seiner Promotion 1930 arbeitete er an der Universität Wien.

Mit seinem „Unvollständigkeitssatz“ zeigte Gödel 1931, dass in mathematischen Systemen der Stärke Arithmetik Sätze konstruiert werden können, die zwar gültig sind, die man aber nicht beweisen kann. Mathematische Systeme sind somit unvollständig. Seine bahnbrechende Theorie, auf der später die moderne theoretische Informatik aufbaute, machte Gödel berühmt. Er pendelte ab 1934 zwischen Wien und den USA.

Nachdem seine Lehrbefugnis 1938 aus „politischen Gründen“ von den Nationalsozialisten „ruhend“ gestellt worden war, sah Gödel sich zur Emigration gezwungen und wirkte bis zu seinem Lebensende am Institute for Advanced Study in Princeton.

Als Honorarprofessor kehrte er 1966 an die Universität Wien zurück, wo ihm 1978 auch das Ehrendoktorat verliehen wurde.