Am 13. Mai 1717 wurde Maria Theresia von Habsburg geboren. Sie regierte – zunächst gemeinsam mit ihrem Ehemann Franz I. Stephan von Lothringen und später mit ihrem Sohn Joseph II.– von 1740 bis 1780 als Erzherzogin von Österreich (ab 1745 Kaiserin). Als Regentin betrieb Maria Theresia umfassende Reformen in der Bildungspolitik, die die Universität Wien aus dem Einfluss des Jesuitenordens lösten und in die staatliche Kontrolle überführten. Gerard van Swieten reformierte den medizinischen Unterricht, womit er eine Grundlage für die internationale Bedeutung der Wiener Medizinischen Schule legte. 1755 erhielt die Universität von Maria Theresia ein neues Gebäude – die "Neue Aula" (heute Sitz der Akademie der Wissenschaften).