Am 26. Februar 1921 starb Carl Menger, der Begründer der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, in Wien.
Menger studierte an den Universitäten Wien, Prag und Krakau und wurde 1867 zum Doktor der Rechtswissenschaften promoviert. Ausgehend von seinen Überlegungen zur Preisbildung gelangte er zu theoretischen Einsichten, die er 1871 in seinem herausragenden Werk „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ publizierte. 1872 wurde Carl Menger an der Universität Wien habilitiert – 1873 folgte die Ernennung zum außerordentlichen und 1879 zum ordentlichen Professor für Volkswirtschaftslehre.
Die Universität Wien ehrte ihn mit der Eintragung auf der Ehrentafel der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät, der Verleihung des Ehrendoktorats, der Aufstellung eines Denkmals im Arkadenhof des Universitätshauptgebäudes sowie durch die Benennung eines „Tors der Erinnerung“ am Campus der Universität Wien nach ihm und seinem Sohn Karl Menger.