Die Universität Wien im Nationalsozialismus
12.03.1938–26.04.1945
Mit dem „Anschluss“ ans Deutsche Reich im März 1938 wurde die Universität Wien radikal und in kürzester Zeit zu einer nationalsozialistischen Institution umgestaltet. Es war eine Machtübernahme von unten, von oben, von innen und von außen – „Selbstgleichschaltung“ der Universitätsangehörigen, unter denen antisemitisches, deutschnationales und antidemokratisches Gedankengut bereits zuvor weit verbreitet gewesen war, und „Gleichschaltung“ durch die neuen Machthaber gingen Hand in Hand und ergänzten einander.
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Autor*innen
Katharina Kniefacz
Zuletzt aktualisiert
11.04.2026
Versionierter Zitationslink
https://geschichte-v2026.visuelles.xyz/de/node/57/revisions/57/view
Literatur und gedruckte Quellen
Mitchell G. Ash, Wolfram Nieß, Ramon Pils, Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus. Das Beispiel der Universität Wien (Göttingen 2010).
Herbert Posch, Katharina Kniefacz, Friedrich Stadler, Online-Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938, http://gedenkbuch.univie.ac.at/ (2009), online unter http://gedenkbuch.univie.ac.at/.
Herbert Posch, Doris Ingrisch, Gert Dressel, „Anschluß“ und Ausschluss 1938. Vertriebene und verbliebene Studierende der Universität Wien. Emigration-Exil-Kontinuität. Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung (Münster Wien Berlin 2008).
Albert Müller, Dynamische Adaptierung und „Selbstbehauptung“. Die Universität Wien in der NS-Zeit. Geschichte und Gesellschaft 23 (1997) (1997).
Gernot Heiß, Siegfried Mattl, Sebastian Meissl, Edith Saurer, Karl Stuhlpfarrer, Willfährige Wissenschaft. Die Universität Wien 1938–1945. Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik. Bd. 43 (Wien 1989).