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650 plus – Geschichte der Universität Wien

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Aichbühel (Aichpüchl), Johann Karl von

Dr. jur. utr.

1598–12.01.1658

Rektorenblatt von Johann Karl von Aichpüchl (Rektor 1649/50)

n.ö. Regimentsrat u. Hofpfalzgraf, ab 1649 Professor für Poetik und Eloquenz

Funktion Zeitraum Fakultät
Dekan*in 1624 Philosophische Fakultät
Vize-Rektor*in 1630
Dekan*in 1631/32 Philosophische Fakultät
Dekan*in 1635/36 Philosophische Fakultät
Dekan*in 1641/42 Philosophische Fakultät
Rektor 1649/50
Rektorenblatt von Johann Karl von Aichpüchl (Rektor 1649/50)
Rektorenblatt von Johann Karl von Aichpüchl (Rektor 1649/50)

Johann Carl Aichbühel war zunächst Hofkammersekretär. Als Dekan der Philosophischen Fakultät und Vizerektor der Universität Wien administrierte Aichbühel in Abwesenheit des Rektors Koppitsch bereits das Sommersemester 1630. 1649 wurde er zum Professor für Poetik und Eloquenz an der Universität Wien berufen sowie am 23. November 1649 zum Rektor der Universität Wien für das Studienjahr 1649/50 gewählt.

1652 wurde Aichbühel in den Ritterstand erhoben und fungierte zwischen 1654 und 1657 als n.ö. Regimentsrat. Um 1654 ist er als Besitzer der Herrschaft Hacking bezeugt, weshalb 1961 die Aichbühelgasse in Wien-Hietzing nach ihm benannt wurde.

Siehe auch

> Wien Geschichte Wiki (abgerufen am 17.10.2025)
> Wikipedia (abgerufen am 17.10.2025)

Autor*innen

Katharina Kniefacz

Zuletzt aktualisiert

23.07.2026

Versionierter Zitationslink

https://geschichte-v2026.visuelles.xyz/de/node/32773/revisions/33544/view

Literatur und gedruckte Quellen

Franz Gall, Marta Szaivert, Die Matrikel der Universität Wien, Band 5: 1658/59–1688/89: Im Auftrag des Akademischen Senats herausgegeben vom Archiv der Universität Wien. Publikationen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, VI. Reihe: Quellen zur Geschichte der Universität Wien, 1. Abteilung. Bd. 5 (Wien, Köln, Graz 1975).
Franz Gall, Hermine Paulhart, Die Matrikel der Universität Wien, Band 4: 1579/II–1658/59: Im Auftrag des Akademischen Senats herausgegeben vom Archiv der Universität Wien. Publikationen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, VI. Reihe: Quellen zur Geschichte der Universität Wien, 1. Abteilung. Bd. 4 (Wien, Köln, Graz 1974).
Joannes Joseph Locher, Speculum academicum Viennensis seu Magistratus antiquissimae et celeberrimae Universitatis Viennensis, a primo ejusdem auspicio ad nostra tempora chronologice, historice, et lemmatice (Wien 1773), online unter http://phaidra.univie.ac.at/o:296305.

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