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Eiselsberg, Anton Freiherr von

o. Univ.-Prof. Dr. med.

31.07.1860–25.10.1939

geb. Schloss Steinhaus bei Wels, Österreich
gest. St. Valentin, Österreich

Anton von Eiselsberg (1860–1939), Chirurgie

Pionier der Unfallchirurgie, Begründer der Neurochirurgie

Ehrung Titel Fakultät Datierung
Ehrendoktorat Dr. phil. h.c. Philosophische Fakultät 1936/37
Denkmal Arkadenhof Medizinische Fakultät 1950

Relief von llse Pompe, auf Antrag der I. Chirurgischen Universitätsklinik 1950 enthüllt.

siehe auch u:monuments: Denkmal Anton von Eiselsberg

Denkmal Medizinische Fakultät 1931

Funktion Zeitraum Fakultät
Senator 1905/06 Medizinische Fakultät
Senator 1906/07 Medizinische Fakultät
Senator 1907/08 Medizinische Fakultät
Senator 1908/09 Medizinische Fakultät
Senator 1909/10 Medizinische Fakultät
Senator 1910/11 Medizinische Fakultät
Anton von Eiselsberg (1860–1939), Chirurgie
Anton von Eiselsberg (1860–1939), Chirurgie
Die Hand des Chirurgen Anton von Eiselsberg (1860–1939)
Die Hand des Chirurgen Anton von Eiselsberg (1860–1939)
Professoren der Medizinischen Fakultät, 1935
Professoren der Medizinischen Fakultät, 1935
150-Jahrfeier des Allgemeinen Krankenhauses am 18. Mai 1935
150-Jahrfeier des Allgemeinen Krankenhauses am 18. Mai 1935
Denkmal für Anton von Eiselsberg (1860–1939) im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von llse Pompe, enthüllt 1950
Denkmal für Anton von Eiselsberg (1860–1939) im Arkadenhof der Universität Wien, gestaltet von llse Pompe, enthüllt 1950

Medizin

Chirurgie

Anton Freiherr von Eiselsberg stammte aus einer oberösterreichischen Adelsfamilie, ohne “medizinische Vorbelastung“. Er besuchte das Gymnasium im Benediktinerstift Kremsmünster, studierte in Wien, Würzburg, Zürich und Paris. Er studierte bei Theodor Billroth am Operationszöglingsinstitut und wurde dessen Assistent. 1890 wurde er über Tetanie nach Kropfoperationen habilitiert. Drei Jahre später folgte die Berufung als Ordinarius für Chirurgie nach Utrecht, anschließend nach Königsberg und 1901 an die 1. Chirurgische Klinik in Wien (bis 1931). Im Ersten Weltkrieg widmete er sich auch der Kriegschirurgie und organisierte Chirurgengruppen für den Einsatz im Feld. Mit Holzknecht entwickelte ein Röntgengerät für das Aufsuchen und Entfernen von Fremdkörpern, die für das freie Auge nicht sichtbar sind.

Werke (Auswahl) 

Chirurgie des Halses, der Brust und des Bauches, 1900.
Ersatz des Zeigefinger durch die zweite Zehe, in: Archiv für klinische Chirurgie 61/4, 1900, 988-997.
Die Krankheiten der Schilddrüse (Deutsche Chirurgie, Band 38), 1901.
Die Fremdkörperentfernung unter Röntgenstrahlen, 1918.
Lebensweg eines Chirurgen, 1938.

Autor*innen

Sonia Horn

Zuletzt aktualisiert

24.09.2026

Versionierter Zitationslink

https://geschichte-v2026.visuelles.xyz/de/node/25013/revisions/34222/view

Literatur und gedruckte Quellen

Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien (Wien 2007).
Wolfgang Uwe Eckart, Christoph Gradmann, Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert (München 1995).
Anton Eiselsberg, Lebensweg eines Chirurgen. Eine Autobiographie aus der großen Zeit der Wiener Medizin 1860–1937 (Wien 1991).

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